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Sophia Gesinger wollte irgendwann intensive Hilfe, weil sie merkte, dass sie es anders nicht aus der Essstörung heraus schaffen würde.

Ja und dann, das war kurz nachdem ich die Beziehung dann beendet hatte, habe ich dann für mich beschlossen: Okay, ich glaube, ich muss doch in eine Klinik, weil ich es ambulant einfach nicht schaffe. Ich hatte dann auch keinen Therapeuten davor in [Stadt]. Und dann hatte ich so diesen Entschluss gefasst. Ich habe meinen Eltern dann eine E-Mail geschrieben. Und meine Mutter hat gemeint, sie war einfach nur so froh, dass ich endlich gesagt habe, ich will jetzt auch Hilfe und ich will das auch intensiv und ich will das halt wirklich angehen jetzt mal. Weil das davor halt immer so: „Ja, dann mache ich halt eine Therapie. Ich setze mich halt mit dem Therapeuten dann hin und rede ein bisschen.“ Aber es war nie wirklich so, dass ich gesagt habe, ich will wirklich da raus.
Das war dann ganz praktisch: Ich bin direkt in den Semesterferien nach den Prüfungen richtig krank geworden, hatte dann eine Mandelentzündung und musste mir dann eh einen Arzt suchen. Und dann habe ich halt- dann saß ich da bei dem und habe dann halt gesagt: „Ja gut. Wenn ich jetzt schon mal da bin: Ich habe Bulimie und ich brauche Hilfe.“ (lacht) Und er halt schon so: „Okay. Wow.“ Und dann habe ich gesagt: „Ich glaube, wenn ich es jetzt nicht gemacht hätte, dann wird das wieder ewig gehen.“

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