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Wilhelm Berger verlor durch die Auseinandersetzung mit dem Tod immer mehr seine Angst davor.

Haben Sie sich denn während dieser Zeit und auch bei der Nachsorge in irgendeiner Weise mit Leben und Tod in Bezug auf Prostatakrebs konfrontiert gesehen?

Ja. Das hatte ich schon. Ich hatte schon die Sorge, dass Metastasen im Körper sein könnten. Ich hatte natürlich schon gehört, dass es eine schlimme Sache ist, wenn das über Lymphdrüsen in die Knochen geht und dass das eine sehr unangenehme und schmerzhafte Sache ist und dass das passieren könnte. Aber das habe ich dann auch ganz schnell wieder verdrängt irgendwie. Nein, das ist eigentlich dann nicht mehr da gewesen. Als es mir nachher wieder so gut ging, dann war das eigentlich alles weg soweit.

Das Problem, das habe ich eigentlich nicht mehr. Ich habe es irgendwie bewältigt, beziehungsweise arbeite ich noch immer daran, seitdem meine Frau verstorben ist. Und dann setzt man sich schon schneller einmal damit auseinander. Aber man verliert auch die Angst davor. Ich habe keine sehr große Angst. Man weiß nicht, wie es ist. Ein Mensch ist ja keine Maschine, so wie man manchmal denkt. Angst habe ich eben nur, wenn es ein qualvolles Hinsiechen wäre. Das wäre schlimm.

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