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Marko Ruth sieht ADHS nicht als eine Krankheit, sondern als etwas, an das man sich gewöhnen kann, an.

Für mich definiert das Wort Krankheit eher etwas, wo es einem dann wirklich schlecht geht, wo man die Auswirkungen dann wirklich negativ spürt. Und das ist ADHS nicht wirklich: Etwas, wo ich die Auswirkungen dann negativ spüre, wenn ich ADHS habe. Aber ich sage jetzt nicht, dass ist jetzt irgendwas, was mich lebenslang an irgendwelche Medikamente oder sonst etwas binden wird. Also irgendetwas, was wirklich Einfluss auf das Leben hat, wo man wirklich dann sage ich mal gehandicapt ist. Man hat es halt, ich kann damit leben und es ist für mich keine Krankheit mehr, wenn man sich dran gewöhnt hat, dann ist es für mich keine Krankheit mehr. Krankheit ist wirklich etwas für mich, was dann wirklich massive Auswirkungen auf einen hat.  

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