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Monika Hechstein wusste in der ersten Zeit nach der Brustoperation nicht, was sie anziehen sollte.

Können Sie sich an den Moment erinnern, wo Sie den Verband abgenommen bekommen haben? Das ist ja auch so ein kritischer Punkt: Die OP ist rum, jetzt ist es Ihnen bewusst: Die Brust ist ab, aber man muss das ja angucken.

Ja, also angeguckt habe ich es mir und ich habe dann am Anfang gedacht: Nun, die Narbe ist ja ganz schön groß. Na, ist ja auch klar, habe ich dann gedacht, von da bis da ging die Brust. Das Schlimme war eben am Anfang, wo ich noch keine Epithese hatte und wo die Fäden noch drin waren und wo- das Schlimme war eben die andere Brust. Das hat gespannt. Also mir hat hier etwas gefehlt und ich musste einen BH anziehen und da war ja nichts drin. Zum Schutz, wegen der Narbe und wegen den Fäden. Aber da hat ja etwas gefehlt und dieser Gegensatz: Hier ist nichts, also auf der linken Seite ist nichts und auf der rechten Seite ist etwas, das war anziehmäßig- das war schlimm, weil das alles, was ich anhatte, hat irgendwie gespannt obenrum, weil eben eine Seite gefehlt hat. Ich kann das nicht so gut erklären, aber das hat mich gestört, unheimlich. Das war schwer damit umzugehen. Bis ich dann meine Epithese hatte, dann war es anders. Dann habe ich zumindest das Gefühl gehabt, es ist wieder alles gleich und ich kann wieder normal etwas anziehen, ohne, dass ich von den Missempfindungen auf der linken Seite gestört werde und das war dann schon anders. Zum Glück. Das sind so meine Empfindungen.

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