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Martin Krüger hat neben den epileptischen auch psychogene Anfälle.

Nochmal kurz zu den Anfällen. Sie haben noch von den Psychosomatischen erzählt, wie sind die? Sind die anders als die Organischen, oder?

Für mich vom Gefühl her sind psychosomatische oder organische Anfälle vollkommen das Gleiche. Das einzige, wo man überhaupt einen Unterschied merkt, ist, wenn man das EEG sieht. Aber ansonsten kein Unterschied.

Und wie war das für Sie dann, also- ich stelle mir das ein bisschen komisch vor, eben wenn Sie selbst keinen Unterschied merken und plötzlich kommt jemand und sagt: „Da gibt es aber einen Unterschied.“ Wie wird denn das festgestellt oder was haben Sie-

Ein Langzeit-Monitoring. Das habe ich jetzt über die Jahre so, alle ein, zwei Jahre mal mitgemacht. Ich glaube, inzwischen waren es vier Mal. Ja dann waren es im Schnitt so alle zwei Jahre. Also sowohl hier in [Universitätsstadt] als auch in [Ortsteil] einmal.

Ja und da sagte mir dann eben irgendwann einmal der behandelnde Arzt, [Leiter d. Fachklinik f. Epilepsie] ist das hier in [Universitätsstadt], der dann sagte: „Also bei einem Teil der Anfälle kann man ganz klar was sehen auf dem EEG und zum Teil, sieht aus wie wenn nichts wäre.“ Da sieht man es dann eben nur über die Kamera, dass ich am krampfen bin. Ich war auch etwas überrascht, ehrlich gesagt. Habe es mir dann angewöhnt jetzt auch für die Arbeit jetzt mit der einen Ärztin in [Fachklinik für Epilepsie], dass ich mir jedes Mal, wenn ich einen Anfall habe, ich führe ja so ein Anfallstagebuch, dass ich mir jedes Mal überlege, ob es psychisch vielleicht irgendeinen Grund gegeben hätte, dass es ein Anfall ausgelöst hat.

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