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Martin Krüger schildert, wie eine Tiefenhirnstimulation funktioniert.

Das heißt, dass Sie da schon irgendwie unter den Ersten sind? (lacht)

Also, ja die Ersten hier in Deutschland. In den USA, ich glaube in Mexiko, Portugal und Spanien oder so, Belgien, wurden schon ein paar hundert so OPs gemacht. Angeblich auch mit ganz guten Erfolgen. Mir ist klar gesagt worden, ich soll nicht erwarten, dass ich dadurch anfallsfrei werde. Wenn ich Glück habe, werden es vielleicht ein bisschen, ein paar weniger.

Aber das allein wäre schon ein Fortschritt für mich. Wird eben wieder so ein Gerät in die Brust eingepflanzt, ja, und dann die Elektroden im Gehirn. Tief im Gehirn, (lachend) wie die Tiefenhirnstimulation sagt- ja, angeschlossen und dann merkt dieses Gerät dann automatisch, wenn ein Anfall losgeht. Und ja, der Anfall ist ja praktisch wie so ein Gewitter (lacht) und das Gerät, das ballert dann dagegen. Ja. Ich werde das mal machen. Das ist ziemlich sicher.


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