Laura Ullrich ermutigt andere Betroffene, sich Unterstützung zu suchen.

Ich glaube, ich würde anderen Betroffenen, die gerade erst eine Diagnose bekommen haben, gerne sagen, dass sie mit allen Ängsten und Sorgen, die da aufkommen, nicht alleine sind und es gibt nicht den einen Weg durch so eine Erkrankung durch, dass sie deswegen sich am besten von Anfang an Unterstützung suchen, sei es durch enge Freundschaften, kann aber vielleicht auch durch eine Coaching sein oder durch eine Therapeutin sein, um sie bestmöglich auch dabei zu unterstützen, den eigenen Weg zu finden durch sowas. Dass sie so viele Rückfragen stellen, wie sie wollen, weil man kriegt im Krankenhaus immer das Gefühl, dass die Ärzte eigentlich gar nicht so viel Zeit haben und dass man fast schon nervt, wenn man zu viele Fragen stellt. Die Fragen trotzdem stellen und zwar alle. Und ich würde ihnen sagen, dass es immer erlaubt ist, Nein zu sagen und immer erlaubt ist, auch Grenzen zu setzen. Und dass man da nicht ausgeliefert sein muss in diesem ganzen Krankenhauswahnsinn, sondern dass der Patientenwille nicht nur in der Theorie ganz vorne stehen sollte.