Martina Wenzel rät dazu, sich gut zu informieren und achtsam mit sich selbst zu sein.

Nicht den Kopf in den Sand stecken bei der Diagnose, sondern sich informieren, gut informieren. Und dann achtsam mit sich selber umgehen. Also wirklich gucken: Wie geht es mir, was brauche ich? Und das auch zu äußern, dieses „was brauche ich“, auch zu äußern. Ich bin sprachfähig geworden durch die Fragebögen, als ich in der Studie war. Da gibt es ja dann, da muss man dann immer wieder einen Fragebogen oder musste ich immer wieder einen Fragebogen ausfüllen. Da war so auch „Können Sie sich selbst versorgen, können Sie selber einkaufen? Wie ist Ihr Verhältnis zu den Freunden, Freunden und Verwandten- also schließen Sie sich sozial aus oder sowas?“ Also sich selber zu beobachten und da so Skalen nach Skalen einzuordnen. Das hat mir geholfen, eben auch in dieser Sache. „Ich bin so kaputt, mir geht es nicht gut“, das klar zu äußern. „Das ist mehr als Fatigue. Da muss noch irgendwas sein“. Ja, also wirklich auf sich achten und zu äußern, wenn was nicht stimmt. Schnell und an der richtigen Stelle eben bei der Dermatoonkologie und nicht beim Hausarzt, weil der kann das mit den Immuntherapien nicht alles wissen, was es an Nebenwirkungen gibt.