Nicole Hansen hat viele Wege der Unterstützung gesucht, um sich nicht selbst in der Erkrankung zu verlieren.

Nicht aufgeben. Wie gesagt, nicht googeln und nicht nur auf die Ärzte hören, weil nicht jeder Arzt ist so wie meine Ärzte, die ganz viel machen mit Ernährung, also Ernährung. Ich meine jetzt mit, also alternative Medizin oder so. Meine Endokrinologin ist zum Beispiel, die sagt auch ganz viel: Pass auf, dann gehst du dahin, machst du Akupunktur, da gehst du hin zum Besprechen- Besprechen machen wir selber in der Familie aber so, das sind so ganz viele Sachen, die die mit auf den Weg gibt, die jetzt wirklich mit Medizin und Schulmedizin gar nichts zu tun haben. Das finde ich ganz toll. Und es gibt aber auch Ärzte, die strikt an ihrer Leitlinie festhalten und alles andere verteufeln. Und das finde ich sehr schade. Also ich würde wirklich jedem anderen Krebsbetroffenen wirklich sagen, so wie ich das auch mache, wenn wir miteinander reden und ich jemanden neu kennenlerne. Das Allerwichtigste ist, versuche dich einfach selber zu finden und nicht nur diese Krankheit zu sehen. Du bist nicht der Krebs, du hast ihn vielleicht gerade, aber du bist es nicht. Man ist ja man selber und ganz viele - also das ist so meine Erfahrung - ganz viele verlieren sich einfach in dieser Erkrankung. Die sind nachher nur noch diese Erkrankung, so wie in der Hypophysengruppe. Das finde ich so schade, weil wirklich, die könnten viel mehr machen einfach. Es gibt immer einen Weg. Also es gibt immer einen Weg.