Petra Zeller verdeutlicht, dass eine positive Einstellung nicht durchgängig vorhanden ist.

Das ist schon schwierig. Ich bin ja sonst immer der Mensch, der sagt, immer schön positiv bleiben. Und ich glaube, dass ist mittlerweile ein verkehrter Ansatz, immer schön positiv bleiben. Ich glaube, das kann manch einer nicht mehr hören, weil er sagt, mir geht es einfach nicht gut. Da kann ich auch nicht positiv bleiben. Aber ich denke einfach, vielleicht doch in die Medizin zu vertrauen. Zu sagen, wir haben wirklich tatsächlich heute, Gott sei Dank, viele Optionen und es kommen immer wieder neue Optionen dazu. Dass da vielleicht die Angst auch mal ein bisschen reduziert wird und dann tatsächlich doch einen positiven Blick draufhaben. Zu sagen, das ist eine wirklich dumme Situation jetzt oder einfach eine schlechte Situation, aber wir haben Optionen. Und dann sagen, „Ich vertrau darauf und geh diesen Weg, auch wenn es nicht einfach ist.“ Das vielleicht schon. Ich glaube, das ist schon wichtig. Ich denke, das wäre sehr wichtig. Selbst die, die im Anfangsstadium sind, wirklich auf sich zu achten, auf seinen Körper zu achten, weiterhin zur Beobachtung zu gehen und vielleicht auch das eine oder andere Mal eine Untersuchung mehr einfordern, wenn man unsicher ist und mit den Ärzten drüber sprechen und sagen, für mich ist es aber wichtig und richtig. Es geht um mein Leben. Es macht keinen Sinn zu sagen, das steht in der Leitlinie so drin, das zahlen die Kassen, ja, aber man muss einfach darüber nachdenken was es mit einem persönlich macht.