Wolfgang Berg ist durch die Erkrankung entspannter geworden und lebt viel mehr im Hier und Jetzt.

Ja, ganz wichtig allen Betroffenen ist zu sagen: Lebe den Tag, jetzt und heute. Genieße den Tag so wie er ist, keine Sekunde kommt wieder zurück. Man weiß nicht, wie es dann später aussieht. Und ich genieße jeden Tag und versuche, wenn es irgendwie geht, Ärger zu vermeiden. Und man soll versuchen, dass man Ärgerlichkeiten, irgendwelche Streitereien in der Nachbarschaft oder mit Kollegen oder auf der Straße, wenn man mit dem Auto unterwegs ist, man soll versuchen und mir gelingt das leider nicht immer, dass man sich Ärger vom Hals hält. Dass man sich nicht unnötig groß aufregt, wenn jemand einem die Vorfahrt genommen hat. Gut, das kann jedem passieren, aber man muss auch versuchen, sich nicht aufzuregen, wenn man provoziert wird. Also es gibt ja auch leider im Straßenverkehr ja Verkehrsteilnehmer, die versuchen einen zu provozieren, die dann zum Beispiel einfach dann bremsen und sagen so, nein, der muss jetzt einfach, der hat gehupt, weil ich an der Ampel, an der roten Ampel ein bisschen geträumt habe. Und das muss ich den mal ein bisschen bremsen oder so. Ja, okay, dann hält man halt Abstand. Und dann, dann wartet man oder man fährt rechts ran und sagt: „Nein, ich fahre jetzt mal rechts ran und stelle den Motor aus und guck mal gerade meine Emails nach oder was.“ So, und dann einfach, dass man relaxt, dass man sagt, komm, ich mache jetzt gerade mal was anderes und reg mich gar nicht auf über irgendwas.