Angelika Schüler fand es gut, dass faktenbasiert kommuniziert wurde, aber betont auch, wie wichtig Menschlichkeit und individuelle Kommunikation sind.

Immer ein bisschen genau hingucken, wie der Patient ist. Immer ein bisschen aufpassen. Manche lachen und sind ganz, ganz in sich gekehrt eigentlich und tragen eine Maske. Vielleicht, dass man da ein bisschen mehr guckt. Also ich kann ja nur von meiner Warte aus sprechen, dass ich die Aufklärung richtig bekommen habe, da hat keiner geschönt. Ich habe mich hinterher gefragt, war das jetzt richtig, dass er das so gemacht hat? Ja, es war richtig. Es ist nichts geschönt worden. Es wurde von Anfang an klipp und klar kommuniziert, was auf mich zukommt. Aber manchmal geht ein bisschen die Menschlichkeit verloren. Sei es dem Klinikalltag geschuldet, dass einfach keine Zeit ist. Und ich glaube jeder, der krebskrank ist, würde sich wünschen, dass da manchmal ein bisschen mehr Zeit ist.