Angelika Schüler denkt viel darüber nach, ob sie die ständig auftretenden Rezidive weiter operieren lässt, weil die Beschwerden im Nachgang so stark sind.

Der Chefarzt vom Klinikum hat zu mir gesagt: „[Frau Schüler], wenn ich Ihnen in den Hals schaue und Ihnen zehn Proben nehme, sind acht positiv“. Dann überlege ich mir, soll ich mir überhaupt eine Probe nehmen lassen, weil das sind ja alles noch „in situ“. Vorher waren es Tumore. Ich hadere: Soll ich noch mal stationär gehen, mir eine Probe nehmen lassen, damit er feststellt: da ist wieder was in dem was er da sieht oder auch nicht sieht. Und dann wird es wieder operiert, dann gehe ich wieder rein, muss ich wieder hin und dann geht es darum, ob sie alles haben. Da ist halt auch immer dieses Nachoperieren, weil er so wenig wie möglich Gewebe entfernt, weil es gibt dann Beschwerden bei mir mit dem Schlucken, auch mit dem Sprechen. Solange mein HNO nichts sieht, ob ich es einfach lasse.