Angelika Schülers Mann kommunizierte nach der OP über eine „Zaubertafel“ mit ihr.
Ich kann den Zeitraum nicht mehr sagen, gefühlt hatte ich vier Wochen den Schlauch da drin gehabt. Ich konnte nicht essen, ich konnte nicht sprechen. Es war bedingt durch meine Panik, die ich noch hatte, sehr schwierig. Ich konnte mich ja nicht äußern. Ich konnte nicht sagen, wie es mir gerade geht oder so. Mein Mann hatte mir dann so eine Zaubertafel ins Krankenhaus gebracht, wie Kinder sie bekommen, da konnte ich immer aufschreiben, konnte es wieder wegwischen. Es war eine schwere Zeit, weil durch den Schlauch hatte ich ständig Schleim im Hals, es musste dann immer abgesaugt werden und ständig war das Ding zu und so eine künstliche Nase, die war dann auch ständig verstopft durch Schleim und ich konnte nicht richtig husten.
