Anja Walter hatte mit vielen verschiedenen Ärzt*innen Kontakt und hätte sich von manchen etwas mehr Kommunikation gewünscht.

Also ich muss sagen, die Personen, die die Untersuchung jeweils durchgeführt haben, also gerade in der Sonographie, das waren ja, ich würde behaupten wirklich bei jeder Sonographie war das eine andere Ärztin, ein anderer Arzt, der zwischendurch auch mal jemand der–. Also was ich okay finde, dass da Leute auch angelernt werden, eine Sonographie zu machen. Ich glaube, das war wahrscheinlich die gründlichste Sonographie die ich je hatte, ein junger Assistenzarzt, der die Sonographie durchgeführt hat, im Beisein von einer Oberärztin. Da fand ich schon auch manchmal erstaunlich, dass es nicht für notwendig befunden wurde, sich mal vorzustellen. Also kommen Sie rein, legen Sie sich hin, Sie wissen ja, worum es geht und jetzt wird es mal kalt. Alles gut. Auf Wiedersehen. Also, das waren eigentlich so–. Wo ich auch immer zu meinem Mann sagte: „Also wenn die nicht mal ein Namensschild haben, ich finde das befremdlich. Also die meisten haben ja ein Namensschild. Ist immer die Frage, guckt man dann noch mal gezielt hin oder auch nicht oder hat man überhaupt die Gelegenheit dazu? Also das fand ich schon irgendwie auch einen merkwürdigen Umgang mit Patient*innen. Wobei ich sagen muss, jetzt in der Tagesklinik, in der Dermatologie, die waren schon alle immer sehr zuvorkommend, sehr freundlich. Auch das Pflegepersonal, zumal das ja ein Hautkrebszentrum, insofern gibt es schon eine große Sensibilität, glaube ich. Das fand ich sehr positiv, muss ich schon sagen.