Die Familie von Bernd Ziegler spricht ihm immer Mut zu und er möchte auch im hohen Alter nicht seinen Lebensmut verlieren.
Das hat mir- meine Schwester hat mir ständig Mut zugesprochen. Meine Frau spricht mir ständig Mut zu. Und wissen Sie, was schön ist? Im Moment ist Ruhe. Im Moment ist Ruhe. Und ich weiß, da reden wir auch schon lange drüber, durch die Sklerodermie. Ich werde nicht so alt. Und was mir zu- Wir wollen noch einige Jahre gut genießen. Wir leben allein in dem Haus. Hier ist nichts vermietet. Ich will keinen Ärger mehr, brauchen wir nicht. Und wir versuchen, das noch ein paar Jahre zu halten. Und irgendwann können wir nicht mehr. Irgendwann geht's nicht mehr. Sie können ja mal gucken und den Garten usw. so einigermaßen machen wir das noch. Aber irgendwann werden wir nicht mehr können und dann werden wir uns eine Wohnung holen müssen. Aber wie gesagt, es ist jetzt, dass es mich, dass mich diese ganze Situation fertig macht- Nein. Allein ja, aber- ohne sie [Ehefrau] ja. Gut, dann hätte ich noch meine Schwester, die sich unheimlich kümmert, ein ganz lieber Mensch. Die hat sich um meine Mutter gekümmert, die lange pflegebedürftig war. Ganz lieb. Zu der kann ich jederzeit kommen, nicht wahr? Und die andere Schwester ist in [Land 23]. Also, ich lasse mich nicht unterkriegen. Und wenn Sie das auch weitergeben, auch alle anderen Betroffenen, das sagen wir auch in der Haut, in der- Bei unseren Treffen sagen wir das immer wieder. Wir lassen uns nicht unterkriegen. Das sind doch einige. Die sind weit über 80 und die haben ihren Lebensmut nicht verloren. Ja, und so will ich es dann auch halten.
