Christa Riedel hatte jahrelang mehrere Operationen pro Jahr.
Und der Operateur, hier in [Bundesland 1], der hat das sehr gut gemacht. Der hat also der war da wirklich sehr gut, so dass man die Narben möglichst wenig gesehen hat. Hat aber eigentlich darauf bestanden, zu schneiden. Er hat gesagt "Wenn man das mit Photodynamik macht, photodynamische Therapie, dann weiß man nicht, ist es wirklich weg und ich als Chirurg will wissen, es ist raus" und hat dann auch immer prüfen lassen, mit Farben markiert und so und dann geprüft ist alles raus und manchmal musste nachgeschnitten werden und manchmal nicht. Und dann gab es also viele Jahre, wo ich mindestens dreimal im Jahr unter dem Messer lag und mir das rausschneiden lassen hab. Und der Gipfel war dann, glaube ich, 2016 oder 2017, 2017, glaube ich, dass der Chirurg auch der Doktor gesagt hat "Also Sie haben da am Nasenflügel, das kann ich nicht machen, da muss jemand hin, der da kompetenter ist." Und dann bin ich beim speziellen Nasenchirurg, der gerade frisch nach [Bundesland 1] kam, gelandet, der auch wirklich sehr nett und zugewandt war, der mir aber vorgeschlagen hat, gleich, wie heißt es eine Lappen-. Also der hat praktisch hier oben aus der Stirn einen Lappen rausgeschnitten und hier runtergelegt auf meine Nase und das waren drei OPs hintereinander und dazwischen hatte ich also mit der Arterie mit der Ader kam das hier runter und da hatte ich mehrere Wochen so einen dicken Wulst hier auf der Nase. Aber er hat es sehr gut gemacht. Und da waren also hier Knorpel, waren eben schon angefressen von dem Ding, deshalb wollte er das nicht machen und dann aus dem Ohr Knorpel geholt und dahin und all solche Sachen.
