Daniela Steffens ist dankbar, dass es mittlerweile mehr Informationen und Organisationen im Rahmen von Hautkrebs gibt.
Momentan ist es so, dass ich ganz glücklich bin, auch als Krebspatientin heute die Möglichkeit zu haben, informiert zu sein. Das war die höchste Dramatik am Anfang der Diagnose mit den Metastasen. Wir hatten schon einen ganz guten Internetstand, Google gab es 2017 schon, ganz toll, und man hat nichts über den Hautkrebs gefunden. Ich weiß noch, wie eine Situation, als ich auf der Couch saß und mit einem Mal sehe ich rote Punkte auf meinem Arm, das war ein Mückenstich. Ich dachte, jetzt kommen mir die Metastasen zum Arm raus, diese Panik. Und ich bin Mitglied im Hautkrebs Netzwerk Deutschland, die machen recht viel für Patienten. Ein ganz tolles Informationsportal. Einige Kongresse habe ich schon mit begleitet und auf einigen durfte ich auch schon referieren. Und das ist eine wunderbare Geschichte, weil ich habe mit meinem Mann dann irgendwann gesagt: Internetverbot. Also nicht mehr googeln dürfen. Ich durfte nicht, weil es wie gesagt keine Infos gab und die heute zur Verfügung stehen und das ist eine klasse Sache. Auch vernetzt, ich kriege Anrufe aus anderen Bundesländern, wo auch nach Empfehlungen gefragt wird. Und das macht mich recht zufrieden.
