Dirk Winter hat sich selbst in das Thema adjuvante Therapien eingelesen.

Dann wurde ein CT/MRT gemacht und das wurde aber schon in [Stadt 36] gemacht und dann hatte man mir schon einen Prospekt oder eine Broschüre in die Hand gedrückt mit adjuvanten Therapien, was es da gibt und da habe ich mich dann so selber eingelesen und auch im Internet die Leitlinien für Patienten rausgesucht und Leitlinien für Ärzte, um zu vergleichen, ob das alles gleich ist und ob ich das eine verstehe und das andere nicht. Also man hat mich gefragt, ob ich das machen möchte, diese adjuvante Therapie und da hieß es oder ich habe das so interpretiert in dieser Broschüre, dass man aktuell nichts sieht, diese Therapie, aber dann alles das, was normale bildgebende Medien oder bildgebende Instrumente nicht sehen können, sind halt immer noch da oder könnten da sein und die würden mit dieser adjuvanten Therapie bekämpft oder niedergeknüppelt oder wie man es nennen mag. Da war es relativ schwierig die Entscheidung zu fällen, ob ich das mache, weil es auch die Gefahr von Nebenwirkungen beinhaltete. Und bei der Immuntherapie habe ich gelesen, dass die Nebenwirkungen auch bleiben können. Bei der zielgerichteten Therapie, da wusste ich noch nicht, welche ich mache, ob ich die machen darf. Bei der zielgerichteten Therapie stand, dass man die, wenn Nebenwirkungen auftreten, unterbrechen darf und die Nebenwirkungen dann wieder zurückgehen. Allerdings tauchten in dieser Broschüre auch ein paar haarsträubende Nebenwirkungen auf, die mich dann wirklich zum Nachdenken gebracht haben. Da stand, glaube ich, das war das, wo ich am meisten Angst vorhatte, Verschluss der Augen, des Sehnervs oder sowas in der Art, der Versorgung des Sehnervs. Und da habe ich dann beim nächsten Gespräch in der Uniklinik gefragt, wie häufig das vorkommt und dann haben die gesagt, das haben wir noch nie gehabt.