Bei Elke Gruber waren einige Jahre nach Erstdiagnose die Tumormarker erhöht, was zu weiteren Untersuchungen führte.

Bis zu dem Tag als der Tumormarker erhöhte Werte anzeigte. Verdacht auf Metastasen. Nach dreieinhalb Jahren. So fing das ganze Prozedere von Untersuchungen von vorne an. Einweisung in die Uni-Klinik. Dort wurde nach den bekannten Untersuchungen zunächst mindestens eine Metastase in der linken Leiste festgestellt. Die folgende Behandlung war zunächst eine Immuntherapie von drei Zyklen. Danach folgte die OP. Und anschließend hatte man gehofft, die Immuntherapie wieder weiter fortzusetzen mit der Infusionsgabe. Bei der OP wurde dann allerdings festgestellt, dass sich drei statt einer Metastase in der Leiste gebildet hatten. Und dass bei mindestens einer der drei befallenen Lymphknoten die Kapsel geplatzt sei. Man hat dann erneut eine pathologische Materialuntersuchung der entnommenen Tumore vorgenommen, um zu prüfen, wie viel Prozent von den Krebszellen durch die Immuntherapie getötet worden sind. Leider dann die schlechte Nachricht, dass noch 75 Prozent lebende Krebszellen vorhanden waren. Das hieß im Klartext, die Immuntherapie hat nicht angeschlagen und mein Krebs hat leider gestreut.