Elke Gruber hat sich durch die Erkrankung sehr verändert.

Ich bin nicht mehr so locker. Nicht mehr so, wie ich früher war, nicht mehr die Alte. Ich bin nicht mehr ich. Ich konnte mich früher immer über Kleinigkeiten freuen und lachen. In solchen Situationen sagte mein Mann öfter zu mir: „Mein Gott, werde mal erwachsen“. „Ich glaube, du wirst nie erwachsen“. Wie ein Kind konnte ich mich freuen. Das ist aber im Grunde genommen auch schön, wenn man sich wie ein Kind freuen kann. Das alles ist nicht mehr da. Ich war auch schon ein unterhaltsamer Typ, bin gern ausgegangen, Tanzen gegangen, habe gefeiert, in den Urlaub gefahren, Wandern und Skifahren waren immer mein Ding. Heute ist nichts mehr davon übrig, habe keinerlei Interesse mehr an diesen Dingen. Aber man soll die Hoffnung nicht aufgeben, vielleicht kommt es irgendwann ja noch einmal zurück. Das würde mich freuen.