Jasmin Naumann schöpft viel Kraft daraus, achtsam und dankbar zu sein.
Eine psychologische Unterstützung hatte ich tatsächlich nie, habe mich aber mit dem Feld der Psychologie beschäftigt. Ich bin kein- Also ich glaube, vielen Leuten hilft Sport. Ich bin ein absoluter Sportmuffel. Ich mache nahezu keinen Sport. Ich würde nicht sagen, dass das Sport ist, was ich mache. Deswegen kann ich da jetzt nichts zu sagen. Aber mir hilft immer wieder, mich zurückzunehmen und zu reflektieren. Und ich habe es hier liegen, weil es wirklich mittlerweile ein- Wie sagt man? Und es wäre undenkbar, wenn ich das nicht mehr machen würde. Ich schreibe also, ich schreibe Bullet Journal und beschäftige mich super viel mit Dankbarkeit. Und das ist auch eine Grundlage der Achtsamkeit. Aber Dankbarkeit ist einfach für mich: Das macht alles anders. Und das ist eine Ressource, die ich jedem mit auf den Weg geben kann. Weil wenn man sich jeden Tag, abends oder morgens ganz egal darauf besinnt, für was man dankbar ist, dann richtet das den Fokus auf die positiven Dinge und nicht auf die negativen. Und wenn ich mich heute im Spiegel angucke, dann bin ich dankbar dafür, dass meine Stirn so aussieht und dass ich keinerlei Narbe habe. Und wenn ich morgens aufstehe, nehme ich mir bewusst die erste Zeit, dass ich mich an die Bettkante setze und wirklich meine Hände falte. Und für manche ist das voll kitschig und ist mir aber wurscht egal, meine Hände falten und einfach kurz innehalten und mir- Und dankbar bin, dass ich lebe und dankbar bin, was ich alles habe. Von materiellen Dingen natürlich. Ein Dach überm Kopf ja, aber auch über Gesundheit der Kinder, Gesundheit meiner Familie. Das ist so ein bunter Mix, und das ist jeden Tag ist etwas Anderes präsent. Und das ist für mich eines der wichtigsten Ressourcen.
