Für Jasmin Naumann war die PDT eine alltägliche Erinnerung an ihre Gorlin-Goltz-Erkrankung.

Also bei der photodynamischen Lichttherapie wird ja die Haut erst geöffnet durch den Laser, dann wird gelasert. Dann wird es ja eingepackt, dass kein Licht drankommt. Das wird meistens mit Alufolie gemacht und danach hat man ja diese sieben Minuten Tortur und dann ist die Haut wie stark verbrannt. Und dieses starke Verbrennen ist für mich kein Schmerz in dem wirklichen Sinne. Es ist ein Brennen und der Schmerz entsteht in diesen sieben Minuten. Das ist sehr, sehr schmerzhaft. Danach ist es einfach eine Wundheilung. Der Schmerz entsteht aber an so Tagen eher so mental, weil ich wieder das Gefühl habe, in meiner Bubble, die ich habe die für mich, ich sage immer: "Ich bin ein gesunder Mensch" und mein Mann sagt immer: "Nein, das bist du nicht.", dass jemand in meine Bubble eingreift und ich dann Schwierigkeiten habe positiv zu sein an dem Tag. Und das ist was an so einem Tag für mich als Nebenwirkungen von dieser photodynamischen Lichttherapie. Also der Schmerz ist groß in den sieben Minuten und danach bin ich einfach fertig.