Josef Ludwigs Arbeitgeber gab ihm sehr viele Freiheiten.
Ich bin dann wieder zur Arbeit, das muss ich auch mal lobend erwähnen: Eingangs des Dorfes ist ein - war damals ein [Einrichtung 3], wo ich als ziviler Mitarbeiter gearbeitet habe. Also ich brauchte nie weit zu fahren oder so und hatte einen verständnisvollen Arbeitgeber. Wenn ich wieder eine Krankmeldung gebraucht habe: „Kein Problem, bleib daheim, bis du gesund bist. Wenn du gesund bist, kommst du wieder.“ Also nicht: „Bist du also noch krank? Wann willst du denn mal wiederkommen?“ Diesen Druck brauchte ich nicht auszuhalten, noch eventuell den Arbeitsplatz durch die Krankheit zu verlieren und am Anfang haben die Kollegen noch Verständnis gehabt. Wenn es etwas Schweres zu heben gab: „Lass, das machen wir schon!“ „Ich habe ja nichts am Arm.“ Dann sind auch mal Witze gemacht worden nachher. Und dann konnte ich das auch schon mal so mit den Worten abtun: „Brauchst nicht, du musst ein bisschen lauter schwätzen, ich habe ja nur noch ein Ohr.“
