Josef Ludwigs Sohn zeigte psychosomatische Reaktionen.

Bei den Jungs, die waren erst nur froh, wie ich wieder aus der Klinik daheim war, ich war ja noch daheim. Dann habe ich sie vom Bus abgeholt, von der Schule. Dass ich mich dann auch mehr um sie kümmern konnte und da war alles gut und schön, war alles prima. Und dann kam irgendwann der zweite, der [Sohn], der jetzt hinten wohnt, da kam der zu Mama, „Mama, guck mal da, die Hand, die Hände dick, da tut es weh.“ Und was nicht alles, wir haben gekühlt und dieses und jenes und sind zum Arzt und der Hausarzt sagt, „das ist was für den Hautarzt. Direkt wieder angerufen, hier unser Hausarzt, der macht die Termine für die Patienten. Die haben ganz andere Telefonnummern, die kommen auch durch und das hat er schon immer gemacht und dann hast du da ruckzuck einen Termin dabei. So konnte man dort hinkommen zu unserem Hautarzt, der uns auch gekannt hat und betrachtet. Und dann sagte er, „das ist keine – verbessern Sie mich, wenn ich was Falsches sage –, also das ist keine körperliche Krankheit, sondern eine seelische Krankheit. Ist irgendwas in der Familie?“ Und dann haben wir ihm erzählt, so und so ich bin–. Da war er auch verdutzt, weil er mich schon kannte und er sagte, „das ist ein Problem: Der kriegt alles mit und kann das nicht mündlich bearbeiten und jetzt kommt das an den Händen raus. Das dauert ein paar Tage, dann ist das weg.“ Und so war es. War der seelisch erkrankt.