Jürgen Glaser wurde für die Operation eines Basalioms am Auge an einen Facharzt für Augenheilkunde überwiesen.
Ach, das war eine Routine-Geschichte. Okay, ich wusste, wenn das jetzt ambulant in [Stadt 29] behandelt worden ist, dass sie das gleich gemacht haben. Häufig war es aber so zwei, drei Tage in [Stadt 29] geblieben bin oder vier Tage. Die hatten damals so ein Gästehaus eingerichtet, wo man hervorragende Zimmer hatte, wo man alleine war und sich dann in der Klinik selbst mit so einer Liste rumbewegen konnte. Dann musst du zu dem Arzt gehen, um das zu machen oder zu dem Arzt, um das zu machen. Aber es ging immer um das Thema Haut. Und das komplizierteste war einmal, dass sich dann ein Basaliom entwickelte, am linken Auge, im Auge selbst. Und da hat mir der Chefarzt gesagt in [Stadt 29], das operiert er nicht selbst. Das muss ein Fachmann von der Augenseite machen. Und ich weiß noch genau, wie der zu mir sagte. Der hat das erst gar nicht richtig gesehen, der Augenfachmann. Und da sagt er: „Wie hat denn der Chefarzt das festgestellt? Dass der das gesehen hat, wundert ihn selbst.“ Und ich habe gesagt: „Ich kann es nicht beurteilen, ich kann das selbst nicht sehen. Machen Sie es mal, versuchen Sie es mal zu machen.“ Da hat er gemacht und das ist gut verlaufen, also keine Komplikationen gehabt. Da hatte ich zwar etwas Schiss, also weil ich ja einäugig bin und das auf dem linken Auge ist. Das linke Auge ist mein gutes Auge. Insofern hatte ich immer Sorge, dass da vielleicht was passiert, was unerwartet sein kann. Aber ansonsten war die Operation immer ganz locker weg.
