Für Kai Fritz war schnell klar, dass er die Immuntherapie macht, um Rezidiven vorzubeugen.

Da machen wir diesen klassischen Weg mit Pembrolizumab. Und da war ja die Vorgabe, alle sechs Wochen einen Termin und alle drei Wochen Blutentnahme. Also wir waren schon relativ getaktet, deswegen war es letztes Jahr auch relativ schwierig, weil Termin zu Termin, zu Termin, zu Termin und da war aber meine Frau immer dabei und wir haben da eigentlich nicht groß uns noch zurückgezogen und überlegt und gemacht, sondern haben darauf vertraut, auch letztendlich, was wir im Klinikum an Informationen bekamen. Das war auch alles sehr schlüssig und aufschlussreich und insofern waren wir da auch gut vorbereitet und haben auch relativ schnell entschieden. Ich habe da nicht lange gewartet, sondern wir haben da relativ klar gesagt: „Ja, das mache ich“, weil die Optionen sind relativ dünn. Was mache ich außer raus operieren und dann schauen? Das war mir zu wenig und mit der Immuntherapie einfach noch mal die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass ein Rezidiv nicht wieder entsteht, war mir der klarere Weg und der einfachere Weg. Auch wenn ich im März des Folgejahres trotzdem weitere vier Rezidive hatte, habe ich auch verstanden, weil hatte ich gerade zwei Immuntherapiesitzungen, dass da das Immunsystem noch nicht soweit hochgefahren war, war mir auch klar. Insofern war das für mich auch nachvollziehbar und hat mich in keiner Weise daran zweifeln lassen, dass es trotzdem erfolgreich sein kann.