Katharina Hofmann geht es emotional besser als körperlich und sie ist dafür sehr dankbar.
Also ich würde sagen, mir geht es tatsächlich emotional besser als körperlich. Weil ich natürlich sehr schwach bin mittlerweile auch durch die ganze Gehirngeschichte. Also ich würde sagen, es wäre gelogen, wenn ich sage, fünf Hirnblutungen gingen an mir und meinem Körper ohne irgendwelche Probleme vorbei. Aber ich bin so dankbar für so wenige, wie ich habe. Aber es ist trotzdem einfach so, dass man merkt so Feinmotorik, wenn ich mich- irgendwas versuche einzufädeln oder sowas, das geht gar nicht mehr. Wenn ich was versuche vom Boden aufzuheben, ist es ganz witzig, weil ich habe einfach nicht mehr diese Koordination und falle dann meistens einfach um, wie so ein Marienkäfer. Und dann liege ich auf dem Boden und habe nicht mehr die Kraft zum Hochkommen. Das ist dann wieder was Muskuläres und das ist dann schon, wo man viele Einschränkungen für sich hat. Meine Eltern haben jetzt zum Beispiel auch bei jedem Auto, dass sie fahren, so einen Griff, den man in die Türe hängen kann, dass ich mich abstützen kann zum Rauskommen. Weil ich einfach manchmal, wenn es mir nicht gut geht, einfach so Hilfe brauche. Ich habe auch tatsächlich eine Gehhilfe. Dass wenn ich gehen muss, gerade zum Arzt oder sowas, und mir geht es nicht gut, dass ich das habe, weil ich einfach dann koordinativ ein bisschen hängenbleibe. Mein Körper ist einfach nicht mehr so belastbar wie früher. Allgemein auch ausdauertechnisch gar nicht mehr belastbar.
