Für Katharina Hofmann war es ein Lernprozess, mit dem metastasierenden malignen Melanom für sich angemessen umzugehen.
Ich habe ganz arg gelernt, mit mir selber klarzukommen und auch mir nicht irgendwelche Anforderungen von der Welt oder so aufdrücken zu lassen, sondern ich bin ich und ich bin gut genug, wenn ich im Bett liege und Hörbuch höre oder wenn ich mit Freunden unterwegs bin. Wenn ich jetzt nur noch mit dem Auto in Urlaub kann, nicht mehr fliegen, weil ich soll es nicht mehr so viel fliegen erstmal, bis das alles so ein bisschen sich erholt hat. Und ja, das zu akzeptieren war schwer. Auch wie gesagt, das Körperliche, das mit der Kraft und mit dem Aussehen. Aber ich habe einfach gelernt, es ist jetzt einfach so und ich kann es nur bedingt ändern. Dass was ich ändern kann, tue ich ändern in meinem Tempo, mit meiner Motivation, mit meiner Kraftanstrengung, die ich machen möchte. Und so umgebe ich mich auch nur mit Menschen, die mir Kraft geben. Und ja, das war das wichtigste Learning auch für mich. Das zu akzeptieren hat auch eine Weile gedauert.
