Katharina Hofmann fühlt sich in ihrem Wohnort sehr gut versorgt.
Ich habe den Vorteil, dass ich tatsächlich im Moment beim Chefarzt bin. Allerdings sucht sich unser Chefarzt seine interessanten Fälle aus und mit Metastasen im Hirnwasser ist man halt einfach ein interessanter Fall. Kann man ja aber auch verstehen. Bei uns ist es so aufgeteilt, dass die Ärzte nach Schwerpunkten sortiert sind. Also nicht man geht zu dem Arzt, weil man privat ist und zu dem, weil man gesetzlich ist. Sondern die Ärzte in der Onkologie haben ihre Schwerpunkte. Und je nachdem, was für eine Krankheit man hat, wird man einem Arzt zugeteilt. Und das muss ich sagen, finde ich super, weil dann hat man immer den Spezialisten in seinem Thema.
[Interviewer*in]: Sie hatten das vorhin auch schon mal gesagt, dass Sie grundsätzlich mit den Ärztinnen und Ärzten super zufrieden waren. Oder wie würden Sie das beschreiben?
Ja, also ich muss sagen, unser [Krankenhaus 13] hier in [Stadt 53] ist super. Jetzt, wo es noch mehr ausgebaut wurde und noch mehr Ärzte und so- es wächst, es wird auch größer. Gerade auch sind wir ja im Tumorverbund mit [Stadt 20] und [Stadt 54], wo wir natürlich auch wahnsinnig viel daraus profitieren. Wir haben einen Chefarzt, der wahnsinnig viel auf Forschung geht. Da haben wir natürlich echt Glück. Und was wir halt viel haben, ist auch mit Patientenzufriedenheit. Wie gesagt, wir haben Maltherapien, wir haben eine Physiotherapie, die extra für uns ist. Wir haben Chi Gong Kurse, wir haben Schwimmkurse, wir haben alles. Wir haben viel, das einfach gefördert wird. Und wir haben Patiententage, hatten wir erst jetzt wieder, der digital und in Persona übertragen wird. Wir haben wahnsinnig viel Selbsthilfegruppen im Kreis, dass eigentlich für jeden was dabei ist, die immer eingeladen werden, wo wir Supervisionstreffen haben und das alles organisiert wird über die Onkologie im Krankenhaus. Also ich glaube, wir können uns hier echt nicht beschweren.
