Kerstin Moser schätzt es, sich in der Selbsthilfegruppe über persönliche Bewältigungsstrategien auszutauschen.
Ich bin also, als ich den ersten Progress hatte, als ich Stadium drei B war, dann dachte ich: okay, jetzt ist es ernst usw. und da ich mich halt so mit Studien und Medikamenten und so relativ gut auskenne, dachte ich, das wäre doch sinnvoll, dass ich mich da engagieren könnte. Und dann habe ich im Internet gesucht, ob es im Bereich [Stadt 11], ob es da was gibt und dann bin ich halt auf die [Name 8] gestoßen, die genau ich glaube einen Monat vorher das gegründet hat oder das gründen wollte oder so und dann haben wir uns dann getroffen und dann zusammengeschlossen, haben gesagt: „okay, legen wir los.“ Ich halte das für sehr sinnvoll, muss ich sagen. Also wirklich. Ja einfach einen Raum zu schaffen, Informationen auszutauschen, auch zu sehen, wie unterschiedlich die Leute damit umgehen, auch wie unterschiedlich die Strategien sind. Und jeder hat auch so seine eigene. Oder man schaut sich von dem das ab, von dem das irgendwie so, ich finde das gut, muss ich sagen.
