Martina Wenzel hat die meisten Untersuchungen für sich alleine gemacht, um niemandem zur Last zu fallen.

Ich bin meistens allein hingegangen. Aber als ich das Rezidiv hatte, ich weiß es nicht mehr, ob ich bei der ersten Diagnose auch einmal mit meinem Mann da war. Also mindestens einmal hatte ich Begleitung, weil ich ja auch aus der Selbsthilfe wusste, dass es ganz gut ist, wenn man Begleitung hat, weil einfach vier Ohren mehr hören, andere Fragen stellen können. Ansonsten habe ich das schon genossen, dass ich das alleine für mich mache. Also was heißt genossen? Aber ich hätte jetzt nicht noch jemanden neben mir haben mögen, wo ich dann denke: „Ach, jetzt wartet der auch.“ Und weil man da ja lange, lange Zeiten verbringt, dann an dem Tag, wo diese Untersuchungen stattfinden und warten aufs MRT, warten, aufs CT warten oder auf Ultraschall warten, dann vorweg Blutabnahme, dann die Arztuntersuchung. Also immer wieder sitze ich im Wartezimmer und immer wieder in einem anderen. Und wenn dann ja jetzt jemand mitlaufen muss oder ich wüsste, da sitzt jemand im Auto. Also die Klinik ist 90 Kilometer weg, das würde mich dann auch belasten. Ja, also das habe ich wirklich nur in Anspruch genommen, wenn es mir nicht gut ging, dann war es aber gut.