Für Monika Bender waren die Erfahrungen, die sie mit psychologischer Betreuung macht, nicht der richtige Weg.

Ich hatte bis zum letzten Jahr das noch gar nicht in Anspruch genommen. Damals auch in der ersten Klinik nicht, weil irgendwie wollte ich das nicht. Es ist ja schon irgendwie so ein Schritt zu sagen, da guckt jetzt mal jemand auf mein Innerstes und bei der letzten Metastase jetzt, als auch klar war, ich bekomme jetzt erst mal keine Therapie mehr, habe ich gedacht, ich nehme das mal in Anspruch. Hatte in der Klinik schon ein Gespräch, nur habe da schon ganz viel geweint, weil mich das so berührt hat irgendwie. Und dann bin ich jetzt noch mal bei uns an der Klinik in einer psychoonkologischen Behandlung gewesen, habe da fünf Termine gehabt, habe von diesen fünf Terminen sicherlich bei drei Terminen auch wieder geweint. Also weil das ging mir so nahe, ich konnte das überhaupt nicht ertragen irgendwie. Und das ging eher so in diese Tiefenpsychologie, ich weiß es nicht. Das war kein Konzept, was mir geholfen hat. Also damals war ich dann auch relativ, hatte mich wieder ganz gut gefangen und habe dann nach fünf Sitzungen gemeinsam mit der Therapeutin entschieden, dass wir das erstmal aufhören. Und ich habe für mich gedacht, nein, das ist auf keinen Fall mein Weg.