Nicole Hansens Partner zog sich nach der Diagnose mehr und mehr zurück.
Mein Freund, den ich damals hatte, den habe ich tatsächlich dann zwei Monate nach der Krebsdiagnosestellung, drei, an dem Tag, als die Hauttransplantation war. Vorher noch habe ich ihm den Laufpass gegeben, weil der damit überhaupt nicht klarkam. Wir waren zu dem Zeitpunkt schon fast drei Jahre zusammen. Also eigentlich war er so der Mann, den ich dachte- Nein, das war schon doof. Also wirklich, weil er hat von Anfang an, er war zwar den allerersten Tag kam er her, als die Diagnose kam. Er wohnt nicht hier im Ort, also, aber nicht so weit weg. Eigentlich in der Nähe und der kam damit überhaupt nicht klar. Und er hat sich tatsächlich postwendend immer mehr zurückgezogen, sprich eigentlich dann irgendwie gar nicht mehr gemeldet. Hat immer irgendwelche Ausflüchte, warum er nicht kommen konnte und so weiter. Und naja, ich habe dann natürlich ein Gespräch gesucht, was ja normal ist irgendwo in einer Beziehung, dass man miteinander redet. Das hat er alles komplett- Also er hat wirklich komplett dichtgemacht, komplett blockiert, sich nicht mehr gemeldet, ist nicht mehr ans Telefon gegangen und ich konnte natürlich mit den Beinen-. Ich musste ja dann liegen einfach, drei Wochen dürfen Sie das gar nicht bewegen, sonst wächst es einfach nicht an! Also ja, also das war so ein Ding, wo ich dachte okay, mein Exmann war schon nicht so der prickelnde, deshalb ist er ja mein Exmann. Aber das ist schon sehr lange her einfach. Aber mit meinem Partner, das war schon heftig, muss ich ganz ehrlich sagen. Da habe ich eine Weile dran zu knabbern gehabt.
