Petra Zeller nutzt die Psychotherapie, um all ihre Belastungen zu thematisieren, die sie vor ihrer Familie zurückhält.

Also beim Psychotherapeuten machen wir es entweder vierzehntägig oder dann im drei Wochen Rhythmus, je nachdem wie gut oder wie schlecht es mir geht. Und wie gesagt, seit 2019 bin ich da und ich muss echt sagen, ich bin sehr, sehr dankbar, dass ich so lange schon bei meinem Psychotherapeuten sein darf, dass das auch die Kasse immer wieder genehmigt. Aber ohne dem weiß ich nicht, wie das Ganze verlaufen wäre, weil da kann ich natürlich noch mal anders mit meiner ganzen Problematik reingehen. Wir haben einfach auch noch mal andere Ansatzpunkte, Vorschläge, die er macht: Versuchen Sie es mal so, und das finde ich sehr gut. Und ich mache auch schon sehr viel mit dem Psychotherapeuten aus. Ich spreche auch tatsächlich dann mit der Familie nicht drüber. Da habe ich mich dann, glaube ich, schon auch ein bisschen so zurückgezogen. Wir hatten jetzt einfach auch noch andere Dinge mit dem Schwiegervater, mit dem Vater, die beide krank waren, bei denen beide letztes Jahr von uns gegangen sind. Und dann will man einfach irgendwann mal sagen, dafür gibt es dann den Psychotherapeuten oder den Hausarzt oder den Psychiater. Und da bin ich schon sehr dankbar, bin ich wirklich sehr dankbar.