Petra Zeller bewältigt ihre Krankheit, indem sie sich umfassend informiert.

Natürlich ist das eine Sache, die man akzeptieren muss. Man sagt natürlich auch, dass viele Nebenwirkungen vielleicht irgendwann mal auch ganz wieder verschwinden. Gut, bei mir ist das jetzt mittlerweile das sechste Jahr, wo ich dann denke okay, oder fast, das sind jetzt schon im siebten Jahr, wo ich sage okay, ich habe es so akzeptiert, wie es ist und mache das Beste daraus. Was die Krankheit an sich anbetrifft, natürlich, da muss man sich viel belesen und taucht auch in die Materie ein. Das habe ich jetzt halt so am Anfang gemacht. Ich habe ja dann auch die Selbsthilfegruppe für Hautkrebspatienten in [Stadt 11] und für [Region 6] damals eröffnet. Und mittlerweile ist es so, dass ich nicht wirklich, also nicht mehr wirklich viel über die Krankheit lese oder nachlese. Natürlich die neuesten Studien und so weiter, das auf jeden Fall. Man bekommt ja auch vieles dann über die Mitstreiter dann mit und ist dann automatisch wieder drin. Aber man versucht jetzt so im Alltag das nicht mehr ganz so präsent sein zu lassen. Also ich zumindest mal, sonst verliert man die Lebensqualität komplett und das will man auch nicht. Man will ja auch wieder die schönen Dinge im Leben sehen.