Petra Zeller wollte nach der Diagnose nicht krankgeschrieben werden.
Also, es war im ersten Moment ein Schock, wo ich dann so den Arzt angeschaut habe und gesagt habe: Okay, was war das jetzt gerade?“ Und dann saß ich- auch da noch gedacht okay, es ist wie es ist. Er wollte mich dann auch gleich krankschreiben, wo ich dann gesagt habe: „Nein, ich gehe jetzt erstmal arbeiten.“ Und es kam dann tatsächlich auch so, 14 Tage später in etwa, wo es dann wirklich ankam, wo du dann auch darüber nachgedacht hast, was passiert jetzt, überlebst du das Ganze, stirbst du dran? Letztendlich war es aber dann tatsächlich so, dass die Ärzte sehr hoffnungsvoll waren und gesagt haben: „Wir leben jetzt im Jahr 2018, Gott sei Dank, und ja, Sie haben Grund zum Weinen, doppelt Grund zum Weinen. Aber diese Immuntherapien sind sehr vielversprechend.“ Das war so das erste. Und dann war es natürlich irgendwann eine Berg- und Talfahrt. Also das Jahr war dann kein wirklich schönes Jahr. Sowas ist wahrscheinlich nie schön.
