Stefan Richter erlebte im Krankenhaus kritische Momente.
Ja, auf jeden Fall bin ich dann da in der Chirurgie gelandet. Dann haben sie mich eine Woche untersucht und dann haben sie gesagt: "Ah, da haben wir jetzt irgendwie was gesehen." Und die haben gesagt: "Wir möchten den Bauch nicht unbedingt aufschneiden, wir wissen gar nicht, was wir finden." Und dann haben wir versucht, es mit Antibiotika. Und dann habe ich gesagt: "Ja, ich möchte auch nicht, dass der Bauch aufgeschnitten wird." Dann haben wir gesagt: "Jetzt müssen wir ja doch irgendwie." Und dann wurden mir- Dann waren schon zehn Zentimeter Dünndarm weggestreut. Und dann haben sie noch an anderer Stelle die glaube ich befallen war, nochmal zehn Zentimeter rausgenommen, haben 20 Zentimeter Dünndarm rausgeschnitten an insgesamt zwei Stellen und ja, alles schön rausgeschnitten, zugenäht. War soweit alles gut, möchte ich mal sagen. Und ich sollte eine Woche später dienstags entlassen werden und dienstags bekomme ich Bauchschmerzen und da wussten sie nicht was es ist und da konnte mir keiner, also ich habe- Ich hatte solche Schmerzen gehabt, ich habe gesagt aber, wenn dann die Aufklärung, das Aufklärungsgespräch kommt, ich unterschreibe alles. Also ich war schon routiniert, schon alles klar, ich unterschreibe. Und dann haben die- Und meine Frau sagte noch die hat dann mit einem Arzt gesprochen, der hat auch sehr sorgenvoll und der war auch, ich sag mal, wie meine Frau sagt, sehr bekümmert eigentlich. Weil am Wochenende habe ich, habe ich sehr gut gewirkt. Es war Februar, es war Sonnenschein und ich habe draußen-. Ich hatte Balkonmöglichkeit, hatte gelesen und war also guter Dinge: Dienstag komme ich raus und dann plötzlich man wusste es nicht. Ja und hat er angerufen und sehr sorgenvoll und hat die haben mich ja noch am gleichen Tag danach operiert und er sagte: "Er weiß nicht, was dabei rauskommt" und auch mir gegenüber so offen, also ob die einen künstlichen Darmausgang legen oder was passiert und wir wissen es nicht. Also im Nachhinein. Also es war ein Darmdurchbruch, es ist Eiter in die Bauchhöhle gekommen und musste gesäubert werden und das war also war wohl hoch dramatisch. Ich bin auf die Intensivstation gekommen und war knapp zwei Tage auf der Intensivstation und das war auch schon da, habe ich auch was ich unter meinen vielleicht auch negativen Erlebnissen abhaken würden, bevor ich heute vielleicht drüber lachen kann, oder- Also mit schwarzem Humor, der mich auch sehr prägt.
