Für Stefan Richter war es sehr wichtig, sich selbst zu informieren.
Und jetzt kam irgendwie, was ich für mich persönlich für wichtig gehalten habe, mich zu informieren. Also ich werde jetzt keine tiefgehenden medizinischen Kenntnisse erlangen, aber- und da habe ich auch kein Interesse dran. Ich lese aber bestimmte Sachen dazu, aber ich versuche nicht zu tief zu lesen. Also das, was ich so gerade so vertrage. Und dann sage ich mir, ich muss auch nicht irgendwelche chemischen Zusammenhänge wissen und lernen, aber so ein Fazit kann ich vielleicht lesen. Damals war also, was für mich wichtig war. Also ich fand es sehr gut, dass man mir auch oft die Entscheidung gelassen hat. Also ich habe auch eine BRAF-Mutation und deswegen kam auch die zielgerichtete Therapie in Frage. Und zumindest damals war das noch nicht ganz klar, ob man die zielgerichtete anwendet in der Erstlinie oder die Immuntherapie. Und ich wurde gefragt, was ich haben möchte. So, jetzt hatte ich aber gelesen, also die Immuntherapie: Es dauert, bis sie anspricht. Wenn sie anspricht, spricht sie gut an, langanhaltend. Also so verkürzt jetzt für mich als Laie. Die zielgerichtete Therapie schlägt schnell an, hält aber nicht so lange durch. Schnell entwickelt sich ein Rezidiv. So und dann habe ich aber im Prinzip drauf bestanden- Aber ich habe gesagt, ich habe meine Gründe dargelegt, weshalb ich doch weiter trotz der Metastasen, also des Tumorprogresses, ich letztendlich trotzdem die Immuntherapie weitermachen wollte.
