Für Susanne Hoppe waren die Narben im Gesicht vor allem sozial eine Herausforderung.

Hm, ja, da gibt es natürlich eine Veränderung, würde ich jetzt erst mal sagen aufgrund des Alters, was ja von 2012 an sowieso schon ein paar Jahre sind. Was mir natürlich selber sage ich mal schwer fallen sind die Narben im Gesicht. Ich habe jetzt neben der Nase ziemlich große, weil dort zweimal der Krebs zugeschlagen hat. Das heißt einmal wurde das operiert und an der gleichen Stelle kam es noch mal und die Ärztin hat aber damals gesagt, sie weiß, wann sie da nicht ran darf, wo sie aufhören muss, die Haut zu schneiden. Das heißt, die Hautärzte schneiden ja selber kleine Stellen raus. Und sie hat mich aber dann zu einer speziellen Gesichtschirurgin geschickt. Obwohl ich sagen muss, es wäre wahrscheinlich auch nicht anders geworden. Die Hautärzte machen das auch schon sehr, sehr gut und die hat dann praktisch das rausgeschnitten. Das wird eingeschickt und dann wird festgestellt, ob alles raus ist. Und in der Zeit muss das offenbleiben. Und das war für mich sehr unangenehm. Wenn man im Gesicht dann so ein großes Pflaster hat und mit so einer offenen Narbe rumrennt und dann weiß ich, hatte ich eine Wandergruppe, wo ich dann mitgewandert bin und die eine sagte dann so abfällig: "Was hat dich denn da ins Gesicht gebissen?" Und das hat mich richtig getroffen und ich habe dann gesagt: "Ja, der Krebs hat mich gebissen." Und dann hat sie auch nichts mehr gesagt, hat gemerkt, dass es daneben war. Also, das waren Sachen, die mich schon getroffen haben. Wenn man dann sehr, sehr lange dort mit dieser offenen Stelle, wenn man das Pflaster wechselt und man guckt in den Spiegel und sieht da so ein Loch. Das fand ich schon immer sehr schlimm.