Susanne Huber hat den Krebs nicht ihren Alltag bestimmen lassen.

Ich muss sagen, ich bin ein sehr positiver Mensch immer gewesen. Für mich war klar, hier ist nicht mein Ende. Ich habe zwei Kinder, ich will die sehen, wie sie groß werden. Das war für mich wichtig und da wusste ich, ich muss da raus. Und ich glaube, das hat mir sehr geholfen. Immer positiv gedacht und vielleicht auch die Selbsthilfegruppe. Da waren auch sehr, sehr viele Menschen, die nicht so positiv waren. Für die war der Alltag, hat nur darin bestanden, sich 24 Stunden Gedanken zu machen um diesen Hautkrebs. Und das war bei mir nicht. Ich hatte gar keine Zeit mit den Kindern und wollte es auch nicht. Also nicht, dass ich es verdrängt habe, aber ich wollte es nicht, dass das alles so meinen Alltag bestimmt. Und andere wiederum, die haben gesagt, sie gehen gar nicht mehr raus, sie gehen nur noch abends raus, wenn keine Sonne mehr scheint, dann habe ich auch gedacht, das geht ja auch nicht.