Das Ganzkörper-Screening war für Susanne Huber zu Beginn noch befremdlich.
Also wie gesagt, es sind ja immer viele Ärzte, neue Ärzte, da muss man auch ein bisschen sich ein dickes Fell zu legen, wenn man sich quasi von Kopf bis zu Fuß ausziehen muss. Und dann steht wirklich ein junger Mensch vor einem, der wirklich von Kopf bis Fuß alles anschaut. Also da muss man schon ein dickes Fell kriegen. Das hat man aber irgendwann. Nach der dritten, vierten Untersuchung habe ich mir gedacht naja, da die sehen ja das täglich zigmal und ich bin ja nicht die Einzige. Und ich habe halt immer gedacht, das muss halt sein, fertig. Aber im Großen und Ganzen habe ich mich gut aufgehoben gefühlt, was mir nicht so gut gefallen hat: Zum Schluss hin, ich glaube, das war die letzten zwei Jahre, haben die das so gemacht, die haben ganz am Anfang war es dieses MRT, es wurde eine Untersuchung gemacht dort, diese Ganzkörperuntersuchung. Ein paar Tage später wurde das MRT gemacht auf zwei Tage, einmal Kopf, Hals und einmal Abdomen bis Becken. Dann haben sie eine Woche, da war Tumorboard, montags immer und dann haben sie dienstags haben sie einem dann angerufen, vielleicht auch mal mittwochs und dann wusste man, es ist alles in Ordnung.
