Thomas Kellner schaut seit der Diagnose verstärkt, was ihm guttut.
Vor allen Dingen glaube ich soziale Beziehungen, soziales Wohlfühlen mit anderen Menschen und Kindern, Familie, Freunde, das ist ein ganz wesentlicher Punkt. Dann das Gefühl haben, innerlich sich wohlzufühlen, sowohl emotional, auch körperlich. Das Gefühl zu haben, mit sich innerlich verbunden zu sein und was zu tun, was Sinn macht und was einem guttut. Und ja, und sich auch die Zeit zu nehmen, zu reflektieren und zu sagen was mache ich gerade, wie sind die Dinge? Es fällt einem natürlich in der Welt häufig schwierig, in allem irgendwie einen positiven Sinn zu sehen, aber zumindest irgendwie innezuhalten und irgendwie zur Ruhe zu kommen und für sich selber zu schauen: Was kann ich eigentlich an der Stelle machen, um den Alltag in meinem Umfeld für mich irgendwie möglichst sinnvoll und gut zu gestalten?
