Thomas Kellner achtete beim Arbeiten auf seine Grenzen und machte regelmäßig Pausen.
Und ich glaube, das Wesentliche ist aber, dass ich mehr auf eigene Grenzen achte. Also so auf Punkte, wo brauche ich Regeneration? Ich erlaube mir mal Mittagsschlaf zu machen, sehe zu, dass ich nicht mehr bis um 23:00 Uhr arbeite und dass die Wochenenden auch frei sind. Also das ist ein Punkt. Und genieße auch mehr Zeit mit Freunden und Familie. Das, das würde ich auf jeden Fall sagen: Mein Arbeitsalltag ist seit der Zeit wesentlich weniger stressig geworden, als er früher war. Früher habe ich viel mehr die Tendenz gehabt, über meine Grenzen zu gehen. So in der Vorstellung: der Körper, der macht das schon alles und ich kann das. Und mittlerweile baue ich doch mehr Pausen ein und gucke auch, was tut mir eigentlich gut? Wo fühle ich mich wohl? Und das würde ich sagen, ist auf jeden Fall ganz unabhängig davon, ob es jetzt einen Einfluss auf den Tumor hat oder nicht. Das ist etwas, was mir sehr gut getan hat.
