Wolfgang Berg empfindet die Gefühle der Patient*innen als sehr bedeutsam.

Ja, ich würde Fachpersonal, egal ob Mediziner oder technisches Personal, also alle Leute im Gesundheitswesen, möchte ich sagen, dass man versucht, auch wenn manchmal die Arbeitstage sehr hart sind, dass man eine Freundlichkeit beibehält und den Patienten nicht als Nummer sieht. Weil manchmal werden zwar die vielleicht die Namen aufgerufen, aber der Patient ist irgendwo eine Nummer. So und man hat jetzt den Patient XY abgearbeitet und dann kommt der nächste und der nächste und der nächste. Das ist eine gewisse Automation vorherrscht, ist klar, dass das automatisch alles schön läuft. Aber es sind immerhin Menschen und diese Menschen haben Gefühle. Es sind Menschen, die eine Diagnose gestellt bekommen haben, die sehr düster ist und ganz besonders diese Menschen, um die es sehr schlecht gestellt ist und die auch schon in onkologischer Behandlung sind, diese Menschen sind sehr empfindlich und die sagen oft nichts, die hören nur und schlucken das herunter, was einem gesagt wird.