Für Wolfgang Berg sind die Narben zweitrangig – entscheidend ist, dass sein Leben weitergeht.

Ich sage mal so, lieber ein paar Narben haben und am Leben bleiben. Und ich sag immer und das kann ich auch an weitere Betroffene weitergeben, ich sage immer meinem Arzt, der dann mir mal wieder was rausschneidet: „Ich möchte keinen Schönheitswettbewerb machen. Es ist schön, wenn die Narbe gut und glatt bleibt, aber es ist auch nicht so schlimm, wenn man die Narbe sieht.“ Aber man kann auch was tun. Ich möchte keine Schleichwerbung machen, nur insofern möchte ich was sagen. Es gibt einmal, das handhabe ich so, die [Wund- und Heilsalbe], die antiseptisch wirkt, die tue ich am Anfang halt drauf, also eine antiseptische Salbe. Und dann gibt es auch noch mal eine Salbe speziell für Narben und zwar im späteren Bereich. Wenn am Anfang, wenn die Verkrustung noch da ist, dann tue ich halt diese desinfizierende Salbe drauf. Die unterstützt dann noch im Prinzip ein bisschen diesen Heilungsprozess, dass es dann keine Entzündung gibt und dann im späteren Verlauf ganz besonders auch wenn die Fäden schon gezogen wurden, dann immer schön die Narbensalbe draufschmieren. Im Grunde genommen ist diese Narbensalbe eigentlich fast nichts Anderes wie [Fettsalbe 1]. Man kann auch so ein bisschen [Fettsalbe 1] draufschmieren, dass das geschmeidig bleibt, die Narbe. Aber das ist so eine kleine Tube, die habe ich mir dann zugelegt, dass eine Narbensalbe und dann hole ich da immer ein bisschen raus und schmiere das da drauf und dann ist das gut. Und dann sind die Narben auch geglättet.