Wolfgang Berg berichtete, wie anders die Einstellung zur Sonnenexposition in der 60er-Jahren noch war.
Ja, ich habe als Kind schon immer etwas Probleme mit der Haut gehabt, besonders natürlich mit der Sonne. Als Kind habe ich viele, viele Sonnenbrände erlitten. Das war halt so, dass man früher in den 60er Jahren nicht so mit Sonnencremes hantiert hat, wie das heute so üblich ist. Und man ist als Kind auch, so war es zumindest bei mir, immer unterwegs. Mit Fahrrädern, sind wir dann los gepest, ob die Sonne geschienen hat oder nicht, das war dann egal. Man ist dann los und je nachdem- kam dann nachmittags nach Hause und dann hat es geheißen: „Oh, du bist aber rot geworden, da kriegst du jetzt einen Sonnenbrand.“ Und dann mitunter hat man dann auch Blasen auf den Schultern gehabt, also bei mir war es dann so. Dann habe ich manchmal so groß wie, damals noch D-Mark, wie ein Fünfmarkstück auf den Schultern, hier dann die Brandblasen gehabt, also die Sonnenbrandblasen gehabt. Und dann, so nach und nach habe ich dann immer wieder mal Probleme gehabt im jugendlichen Alter, das ich dann gemerkt habe, oh, irgendwas, die Haut ist jetzt, da kriege ich irgendwelche komischen Pusteln und Juckreiz und bin dann zur Dermatologin hin. Das war zum Beispiel während meiner Lehrzeit, das war aber so eine Sonnenallergie, aber das war so eine einmalige Geschichte, das ging dann auch wieder weg. Das war nur mal so kurz.
