Wolfgang Berg hatte Schwierigkeiten mit der Wortwahl seiner Ärzt*innen.

Da war ich für ein paar Tage zur Untersuchung und dann war das Ergebnis, ich werde quasi als geheilt entlassen, aber bei jemand stark pigmentierten wie mir, mit rezidivierenden Hautgeschichten. Also hier aktinische Keratose und sowas, da ist das ein eigentlich ein Trugschluss, dass man sagen kann als geheilt entlassen. Schön wäre es. Das ist aber nicht so, man ist rein, ich sage es mal so medizinisch juristisch ausgedrückt als geheilt entlassen. Aber ich sage mal biologisch gesehen, ist man nicht geheilt. So drücke ich das mal aus, nur auf dem Papier. Deswegen sage ich ja medizinisch, juristisch. Aber das ist wieder das Gesundheitssystem, wo ich sage, die möchten das so, wenn es wird dann nach fünf Jahren jemand untersucht und wenn dann keine Metastasen oder noch sonstige rezidivierende Hautgeschichten sind, dann heißt es jawohl, es ist ja nichts mehr da, dann ist der Patient geheilt. Wenn er jetzt denkt, ach ja, ich bin geheilt, das brauche ich ja gar nicht mehr zum Arzt, das wäre nicht so lustig.