Kira Schneider suchte das Gespräch mit ihrer Haugemeinschaft über ihre Ängste, Schuldgefühle und über die Erkrankung selbst.

Das haben wir dann schon auch gemerkt, dass das Allerwichtigste war, dass wir uns ausgetauscht haben wie es uns geht und dass das nicht jeder mit sich selber ausmacht. Die Ängste irgendwie die anderen anzustecken oder irgendwie schuldig zu sein, auch auszusprechen und sich von den anderen entlastet zu fühlen und über die Ängste zu sprechen, was die Erkrankung angeht und wie man sich jetzt fühlt, ob man noch was schmeckt oder riecht, also einfach sich auszutauschen. Das stelle ich mir schon schwierig vor, wenn man alleine gewohnt hätte in der Zeit oder wenn ich alleine gewohnt hätte. Das war schon sehr hilfreich. Obwohl es schwierig war innerhalb der Wohnstruktur, war es dann doch sehr hilfreich, dass wir diesen Garten hatten, wo wir einfach uns begegnen konnten und ich nah Menschen hatte, wo ich einfach alles erzählen konnte.