Jasmin Naumann erlebte die Grenzen der wiederholten chirurgischen Entfernung von Hautveränderungen.
Klassische Schneidevariante. Ich habe ganz am Anfang viel geschnitten bekommen, also klassisch glaube ich, was jeder kennt, der mal eine Hautveränderung hatte. Das heißt, man geht zum Arzt, der sagt: "Oh, da stimmt was nicht, wir schneiden es raus und schicken es ein." Dann wird es histologisch untersucht und man kann sich freuen, wenn man nichts mehr vom Arzt hört. Und wenn man aber was vom Arzt hört, dann sind die Ränder, so wird es immer klassisch gesagt, die Ränder der Stelle, die entnommen wurde, voll mit Krebs. Und dann kriegt man gesagt, waren alle Ränder krebsartig oder nur eins oder zwei, wie auch immer und dann wird nachgeschnitten. Das sind Sachen, die sehr häufig passiert sind, aber ich kann das nicht beziffern. Ich habe das auch nie aufgeschrieben, weil mir das nichts bringt. Aber irgendwann war es an den Schienbeinen so, dass der Arzt gesagt hat: "Wir können nicht mehr schneiden, weil wenn wir weiter schneiden, haben wir irgendwann keine Haut mehr", weil es so viele Flecken waren.
